Samstag, 24. Oktober 2009

Dimensionen

Dimensionen

Sind wir es doch, die Krankheit
und scheinen nichts zu brauchen
So das, die Seele verdammt bleibt
und die Vergangenheit rauchen

Gewürgt
Gekotzt

Wünsche mir doch die Einsamkeit
Bleib mir bloß fern von meinem Dreck
Verpönt, was der Trieb mit mir treibt
Tief gebückt und Scheisse geleckt

Gedrückt
Geschissen

Ziehe ich in die kalte Nacht
Suche nach Orientierung
Stelle mich selbst unter Verdacht
Anhand jeglicher Verzierung

Gemordet
Geflüchtet

Steven Wier 2009

Freitag, 9. Oktober 2009

Befreiung

Befreiung

Lass uns an der Menschheit verzweifeln
Solange wir es gemeinsam tun
Gesäte Liebe, lass sie reifen
Und in unseren Armen ruhn

Unser Brot ist von Tränen getränkt
Kleider hängen wie Fetzen am Leib
Unser Weg ist vom Schicksal gelenkt
Denn du hast mich aus der Angst befreit

Steven Wier 2009

Donnerstag, 8. Oktober 2009

just click

Freitag, 25. September 2009

Der Bruch

Der Bruch

Der Verstand reißt sich los
Und versteckt sich in der Dunkelheit
Die Seele stellt sich bloß
Denn er bleibt weiterhin unbefreit

Auch wenn wir die Wege erkennen
Fließt keine Bewegung
Wir können die Hölle benennen
Zeigen keine Regung

Gesichter bleiben starr
und alle fürchten die Menschlichkeit
Die Grausamkeit für wahr
Schweigen wir in Vielfalt ungeeint

2009 Steven Wier

Samstag, 5. September 2009

Uferlos

Uferlos

Es ist ein Schlachtfeld im Kopf
Nebel vom verdunstenden Blut
Wer da auf die Seelen hofft
Füttert mit dem Wahnsinn die Glut

Bleibt ihr ungesehen auf dass es gelinge

Und nur die Ohnmacht verweilt
Unnatur will uns Verderben
Wenn der Glaube heran eilt
Hören wir nun auf zu werden

Stück für Stück stürzt sich das Ich in die Klinge

2009 Steven Wier

Sonntag, 30. August 2009

...

...

Oh, süße Erlösung
Komm und sprenge mir meinen Schädel
Oh, qualvoller Schmerz
Du gibst den verdienten Lohn

Steven Wier 2009

Freitag, 21. August 2009

Denn was war, wird einmal

Denn was war, wird einmal

Einst hörte ich sie reden
Und ich wollte es nicht glauben
Wie kann es Unschuld geben
Wenn wir uns selbst nicht vertrauen

Ein lauter Schrei ihrer Wut
Leises Wimmern ihrer Seele
Was der Mensch bisher ertrug
Stirbt nun unbelehrt und träge

Steven Wier 2009

Samstag, 1. August 2009

Mein

Mein

Du bist nicht meine Medizin,
Obwohl du meine leiden linderst.
Du bist nicht mein Heroin,
Weil Du mich nicht am schreiben hinderst.

Mein Leben,
Es soll nun dir gehören.
Dir ergeben,
Lasse ich mich betören.

Du bist die Seele der Ruhe,
Meine Zuflucht, zu jeder Zeit.

2009 Steven Krogmann

Freitag, 31. Juli 2009

Heimkehr

Heimkehr

Verloren die Erkenntnis
In trüben Sümpfen der Einsicht

Letzte Gedanken schweigen
Sind frei von der Beständigkeit
Während das große Treiben
von Raum und Zeit abhängig bleibt

Ein Sein ohne Bedrängnis
Bis das Geschaffene einbricht

Die Blicke wenden sich ab
Zu scheußlich was da vor sich geht
So seien wir auch ertappt
meucheln wir die Realität

2009 Steven Wier

Im sechsten Jahr

Unvergessen der Tag
Meine Mauern fallen in sich zusammen
Bitte um den Verrat
Ich erhänge mich mit meinem Verlangen

Es ist düster und die Stille findet nicht den Weg nach Hause. Bleibt doch das unverständliche Lallen der Vergangenheit. Grün ist mein Erbe und ich weiß nicht, die Ehre zu wahren. Wie sehr fremd ich bin wird mir klar, wenn ich dem Treiben lausche.
Ich betäube mich nicht, denn ich soll es spüren. Mein eigenes Winseln ist mir zu wider und ich schreie um es nicht zu hören. Willens der Erlösung den Rücken zu zukehren. Letzte stöße des Lebens bevor uns die Vergänglichkeit ereilt.

Nun, ich werde schweigen
Reiße mir das Lächeln von meinem Gesicht
Nichts ist zu verzeihen
Kehr um und lasse hinter mir, das Licht.

2009 Steven Wier