Dienstag, 22. Juni 2010

22.06

22.06

Jeder Monden reflektierte um der Vergangenheit wegen. Das Richtige wird mit falschen Beschreibungen erledigt und es kommen starke Zweifel, an der Ohnmacht und dessen Wirkung auf die menschliche Natur. Einheitlich beschließt man keine weiteren Worte darüber zu verlieren, um den Schmerz tief in sich auf zu nehmen, um sich daran zu laben. Verzichtet der Halunke und nun weiß es jeder Gaukler mit Bestimmtheit und erkennt den Sinn des Ganzen in der alleinigen Gegenwart. Des was nun wichtig war, soll gewesen sein, da Du da bist und erkennst.
Weile für Weile ziert sich das Kuchenstück und rammt sich das Schwert in die Schulter, um der Ausweglosigkeit zu entgehen, doch es weiß nicht, das Chleumke es war. Aber psst!

Umenke am reauk berunka de Umsadomee!

Montag, 14. Juni 2010

Denke daran

Denke daran

So mancher Tags scheint es trübe
Alles gar vergebens und verloren
Schallt das Schicksal auch mit Rüge
So quillt die Liebe mir aus den Poren

Gewähre mir diese Bitte
Lass mich mich vor dir auf die Knie fallen
Wir schwelgen in Sehnsucht´s Mitte
Denn ich bin dir ganz und gar verfallen

Wie es schmerzt, die Vergangenheit
Der Augenblick der einen Nieder reißt

Wisse, bei all der Qual die bleibt
Das es einen gibt, der nicht von dir weicht

Steven Wier 2010

Donnerstag, 18. März 2010

Erlösung von Steven Wier

Erlösung von Steven Wier


Jeder der glaubte sich zu kennen,

musste sich früher oder später eingestehen,

das dem nicht so war.


Wie sollten sie auch?


Die Realität


Der Atem flachte ab und Berührungen nahm er nur noch beiläufig war. Sein Herzschlag verlangsamte sich merklich und das hektische Treiben um ihn herum wirkte wie eine Illusion.

„Was ist geschehen“ hörte er eine Stimme, die tief aus seinem Inneren zu kommen schien. Sein verschwommener Blick lies ihn erkennen, dass jemand seinen Kopf hielt und Kreide bleich dabei aussah. Seine Sicht wurde zunehmend verschwommener, die Müdigkeit zerrte stark an ihm. Langsam schloss er die Augen und sank in den Schlaf.


Vergessenheit


„Für wahr, er hatte Recht“ des Nebels Dunst schimmerte durch die Baumkronen und Gnade lies den Körper vibrieren. „Es kommt auf den Pfaden selten zur Ruhe“, erschrocken schreckt er hoch und schaut sich um. Nichts. „Wir werden nun urteilen“ erschallte es aus der Ewigkeit. Die Zeit verging, waren es Jahre, Sekunden oder Stunden? Die Wahrnehmung war ausgelöscht.


Unterbewusst


Unbehagen zeichnete sich auf den Gesichtern ab und der Metallene Riese wirkte wie ein Wächter, der vergaß warum er hier eigentlich wache hielt. Wichte tanzten auf den Wellen und Äpfel rollten auf den Wiesen der Knechtschaft. Der Temperatursturz war einen jeden gleichgültig. Die Metaphern sprachen von der Zufälligkeit der Existenz und zogen alle in Ihren Bann.


Es gibt nichts zu verstehen.“


Häuserfronten erzählten von den trüben ausmaßen einer singenden Acht und weder Marienkäfer noch die Hütchenspieler wagten es, zu widersprechen. Florenz wäre selten auf den Plan erschien, sprach die Gewalt und zündete sich beiläufig eine Zigarette an. „Oder wie siehst du das?“ schrie die Gewalt, während sie sich nach vorne beugte und den Qualm aus ihrer Nase stieß.


Nun du bist der Verwirrtheit engster Freund, wie sich sehen lässt und genau das soll auch weiterhin dein Weg zur Erlösung sein.“


Hoffnung


Illegale Substanzen trieben der Weile die Augen aus dem Schädel und jeder geschaffene Plan war nun völlig wirkungslos, im Sein der Dienerschaft. Eine Fatale brach den Kern zur Unwahrheit auf, denn nur so kam er an die gewünschte Milch der Zeit. Er wollte sich fragen, wer sie wohl gemolken hatte, doch dafür blieb im keine Zeit, denn sein Auftrag war ihm unmissverständlich klar gemacht worden. Worte tropfen vor sich hin, welke Wirkung auf ganzer Strecke. Verwirrt schaute er auf und sprach: „Lege das Buch bei Seite und erlöse mich von der Qual der Existenz“


Einen Augenblick hielt er inne, schaute schmerzlich zu Boden und grub dann weiter, in seinen eigenen Fäkalien. Er traute dem Ruhm nicht, er war hinterlistig und dramatisch in seinem Wesen, denn sagte ihm vor tausenden von Jahren das Halbwissen, der nicht halb so schlecht war, wie sein Ruf. Sie ließen es regnen und kümmerten sich eine Zeitlang nur noch um die hübschen Damen des Schicksals, um weiteren Missverständnissen aus dem Weg zu gehen.

Sie ließen Träumen der Träumen wollte und Reden der schweigen wollte, es war eine dezimierte Truppe von Rastbüchlern, die es nicht besser wissen wollten, um nicht völlig im Jubel unterzugehen. Der Himmel färbte sich in dunklen Orange und von weitem sah man ein Blatt Papier, das tänzelt auf sie zu hüpfte und dabei sprach:


So spring doch in die Glut“


Es war nichts weiter und das Gnadengesuch wurde ohne Sichtung abgelehnt. Es gab nichts zu besprechen und die Segel hingen kraftlos in den Seilen, um den Zorn nicht weiter herauf zu beschwören. Nur ein Gedanke, immer wieder nur ein Gedanke.


Verbrenne das Buch und vernichte meine Existenz.“


Früh erwachte der Krater und spuckte seine Vernichtung in den Sarg, der Gebleichten. Der Hoffnung letzter Rat machte sich fort und wollte nie wieder kommen. Einigkeit war immer noch weit vom Kern der Hybris und ein Geschrei wurde geweckt, um den Sinn in der Sinnlosigkeit zu entdecken. Für wahr, es gab keinen Glanz in der Taverne, doch es musste weitergehen um seines Willen mit Badekappe vor die Türe zu jagen. „Jawohl prügelt raus den Knecht der Gleichgültig, möge er leben unter der Weisheit des Fiebers“ schrie irgendjemand aus seinem Versteck. Es kümmerte niemanden, so wie dem Geräuschlosen Winter, der auf den Dächern auf sein nächstes Opfer wartet.

Nie wieder ließen sie zu das der Grüne dem Roten das Pausenbrot rechtmäßig bestreicht, so etwas führt nur zur Traglasterhöhung auf königlicher Verweisung. Zuordnungen trafen sich unter den Betonplatten, die schon so einige junge Mädchen zu Frauen machten und es gab nie einen Beweis dafür. Es war zu gönnerhaft und niemand entzündete der Dunkelheit Liebste.


Der Wunsch, nach einen kurzem Blick in die Wirklichkeit.


Einige Schwiegen, andere Feierten um das nackte überwiegen. Alles war fort, jeder war da. Der Zyklus in der Gebärdensprache, war doch der Mittelfinger, der kurz bevor er abgerissen wurde, fröhlich winkte. Vom weiten nährte sich eine düstere Gestalt mit schwarzen Fetzen bekleidet.

Was nun noch wichtig war, konnte niemand beurteilen. Regungslos fielen verweste Körper vom Himmel, die hart auf den steinernen Boden knallten.

Er sah dich lächeln.


Versagen


So wart der Schein von der Fantasie geschwängert und trug das Kind über die Jahre ins Verderben der Heiterkeit. Meist gab es Streitereien zwischen diesen und jenen, doch der Mist türmte sich höher und höher und die Versuchung wart geboren. Es geisterte der Wegelagerer am Strand der Melancholie und es roch nach Urin. Schwer wirkte die Erkenntnis und die Bilder sprachen von der Vergänglich und Sehnsucht ließ sich wecken. Süßer noch die Qual vor sich hin wisperte, um den Gleichen einzufangen. Wie notwendig der Hügel war, bemerkte er erst, als er im Tal stand, doch zugegeben hätte er es niemals. Gesichter verformten sich im Spiegel des Scheins, der Trümmer waren Lasten auferlegt.

Derweil würgte niemand, zwei Haine weiter seine Trostlosigkeit in den Eimer der Gesellschaft. Jener der da war und stets Schrieb, blieb an der sagenhaften Scheiterung unbezwungen. Sie versprachen sich niemals wieder eine unschuldige Silbe im Fluss zum Fliegen zu bringen, denn ihnen war klar, dass es ein Ende haben muss.

Und es lallte vom weitem, der Eine, um die Aufmerksamkeit auf die Fürsorge zuziehen. Es bestanden unübersehbare Unterschiede, doch man schwieg in der Allgemeinheit, um es nicht von der Obrigkeit abzugrenzen. Niemand begriff den Zustand, der ehemals Geschlauchten und es wurde sich weiterhin betäubt, um den Alltag auf den Thron zu setzen. Jeder Vergleich scheiterte bereits an der Aussprache und hinkte vor sich hin. Entsetzen zeichnete sich in die Gesichter der Verdorbenen und ein legendäres Fabelwesen machte sich für die Schlacht bereit. Wie viel sie besaßen hing vom Faktor der Unbeschwertheit ab, denn der Liedermacher sollte für Inspiration sorgen, die er wiederum von den Bedürftigen erhielt. Es war ein kleiner Kreis.


Zeitlosigkeit


Die Türen öffnen sich und kam der Zeitlose in den Raum der nach Verderben stinkt.

„Wie erreiche ich die absolute Freiheit?“ sprach er, und Kniete in den Staub seiner Ahnen. Lassen sie sich betäuben, glauben sie am Dienstag nichts mehr zu spüren, es musste enden. Zwangsläufig hüpft der Selige im Quadrat und murmelte vor sich hin.

Das ergibt alles keinen Sinn“

Die Unterführung würde frisch beschmutzt und wartet nun auf das Wort der Übelkeit und auch noch den letzten Sargnagel anzuspitzen. Reden ist schon lange nicht mehr das Thema. Hufe betreten sanft die Szenerie und es duftet nach Glaubwürdigkeit in den Stuben der letzten Hoffnung. Welcher Mangel es war, war niemanden Klar, dennoch verstanden sie die Situation in der sich der Protagonist befand und sprachen schlecht auf ihn ein, um ihn die unerwünschte Hilfe zu bieten, die er so gar nicht nötig hatte. Freunde der Heimlichkeit vergnügten sich mit dem Fleisch der Schaufensterpuppen und versäumten den anbrechenden Abend. Mochte es auch so manches Mal mühselig erscheinen, so ließen sie dennoch nicht gehen und tippten ihm ständig mit dem Schwert auf die Schulter, um ihn wach zu halten. Es treiben die verschimmelten Blüten und Motor läuft auf voller Schwächlichkeit um die Vergangenheit von sich selbst zu überzeugen. Es ist ein Schrei nach Ignoranz, um sich ein weiteres Herz zu erschleichen. Sie zielten auf den Ursprung der Verwirrtheit und bekamen keine Antwort. Nur die in Not gedrängten verstanden das Leben im Einklang der Natur. Wieder der Wiederholung musste das Programm daran glauben und berichtete der Sippschaft von warmen Quellen, die Ihren Ursprung im Wahnsinn hatten. Sind es doch die verbotenen Früchte, die gemieden werden und seiner Konformation den Rücken zu stärken. „Umsadome“ summten die Abwesenden, wie ein Mantra der Schaustellerei. Niemand blicke auf, denn die Gewohnheit machte niemanden mehr betroffen, auch wenn sie zu gleich wussten, dass der Krieger der altem Dame und den Rock schaute, um es anschließen auf alle Zeit in seinem Gedächtnis zu bewahren.

Es roch nach Ruhm, an den Tagen der Mittagssonne. Jener Himmel der sonst so trübe und undurchdringlich erschien, zeichnete eine zarte Silhouette einer Muse und ein jeder war inspiriert. Um so mehr galt es sich wieder dem Broterwerb zu verschreiben, denn die Kamele warten auf den Treibstoff, um auf der Stelle um zu fallen und anschließend als Futter für die Finken zu enden. Weil das Nichts alles ist und alles nichts ist. Manches Mal sah es nur danach aus und dennoch hatte sich nichts getan. Es regnete die ganze Zeit über gelbe Tropfen, die nicht nur nach Urin aussahen. Unter jedem Baum fand man die Mutlosigkeit, für die feinen Damen, die sich wiederum zu schade für alles waren. Jene Obdach, die zuvor noch gerammelt voll, stand nun leer und ein jeder regt sich enorm darüber auf, denn die Krise war überall zu spüren, auch für das unüberwältigte Geburtstagskind, das die Expression für sich entdeckte. Es ging nie um die Bewusstseinserweiterung und deren Bedeutung für die gesamte Menschheit. Wie könnten wir die Absicht der Evolution erahnen?

Samstag, 27. Februar 2010

Die gute Seite

Die gute Seite

Plötzlich genügt es nicht mehr und jede Anstrengung in vergangener Zeit ist plötzlich unwichtig und bedeutungslos. Taube Ohren und Glieder steigen aus dem Staub um die Vergangenheit vergessen zu machen. Tun wir mal nicht so als würde es uns stören, denn bemerken werden wir es nie, auch wenn wir darum wissen, so fällt es uns doch nur all zu leicht es zu ignorieren und alles so fort zu führen wie wir es bisher getan haben. Was ist schon ein platzender Schädel unter all den Seelen die bisher gelebt?
Übungen der Melancholie und niemand sichert einem den Weg zurück. Zerstückel die Zeugnisse der Existenz, um Frieden zu leben und Gnade zu erhalten. Wie sollen die Menschen es denn auch besser wissen, nach dieser kurzen Zeit?
Alles im Wandel? Natürlich, auch wenn es nicht natürlich ist, denn der Mensch war noch nie zuvor so fremd wie er heute ist. Völlig gelöst von seinen Wurzeln, ist seine Anwesenheit nur noch eine zeitlich begrenzte Phase der Ungewissheit und es scheint alles gleichgültig. Ein kleines Kind zündelt in der Scheune oder besser noch die Großmutter vergißt den Gasherd auszustellen.

Steven Wier 2010

Sonntag, 21. Februar 2010

Geträumt

Geträumt

Und ist es nicht mein Versagen, wenn der Zustand des Geistes unklar bleibt? So soll ich mich doch offenbaren, dem Unverstanden die Zuversicht bleiben. Träume als Kommunikationsmittel zwischen den Dimensionen. Nicht nur ein Traum, ein Leben. Liebe, Hoffnung, Hass und Trauer. So glaubt jeder wie er will, solange er nicht glaubt zu wissen. Mag sein, was will. Jeder ist seines Traum und reist durch das Unfassbare.

Steven Wier 2010

Mittwoch, 17. Februar 2010

Hoffnung

Hoffnung

Dir meine Stätte der Ruhe
Ist mein Lächeln zu verdanken
Denn was ich auch tue
Dir gehören meine Gedanken

Du Heilung meiner Seele
Du Sinn der Leidenschaft

Küsse mich und ich fliege
Zu Welten die noch niemand sah
Durch dich versteh ich die Liebe
Seh zum ersten mal richtig klar

Du Trost meines Kummers
Du Göttin meiner Hoffnung

Steven Wier 2010

Montag, 1. Februar 2010

Manchmal

Manchmal glaube ich zu verstehen,
bis die Worte aus meinem Mund kommen.

2010 Steven Wier

Samstag, 24. Oktober 2009

Dimensionen

Dimensionen

Sind wir es doch, die Krankheit
und scheinen nichts zu brauchen
So das, die Seele verdammt bleibt
und die Vergangenheit rauchen

Gewürgt
Gekotzt

Wünsche mir doch die Einsamkeit
Bleib mir bloß fern von meinem Dreck
Verpönt, was der Trieb mit mir treibt
Tief gebückt und Scheisse geleckt

Gedrückt
Geschissen

Ziehe ich in die kalte Nacht
Suche nach Orientierung
Stelle mich selbst unter Verdacht
Anhand jeglicher Verzierung

Gemordet
Geflüchtet

Steven Wier 2009

Freitag, 9. Oktober 2009

Befreiung

Befreiung

Lass uns an der Menschheit verzweifeln
Solange wir es gemeinsam tun
Gesäte Liebe, lass sie reifen
Und in unseren Armen ruhn

Unser Brot ist von Tränen getränkt
Kleider hängen wie Fetzen am Leib
Unser Weg ist vom Schicksal gelenkt
Denn du hast mich aus der Angst befreit

Steven Wier 2009

Freitag, 25. September 2009

Der Bruch

Der Bruch

Der Verstand reißt sich los
Und versteckt sich in der Dunkelheit
Die Seele stellt sich bloß
Denn er bleibt weiterhin unbefreit

Auch wenn wir die Wege erkennen
Fließt keine Bewegung
Wir können die Hölle benennen
Zeigen keine Regung

Gesichter bleiben starr
und alle fürchten die Menschlichkeit
Die Grausamkeit für wahr
Schweigen wir in Vielfalt ungeeint

2009 Steven Wier